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Warum steigen die Strompreise in Europa so schnell?

Unternehmen und Verbraucher in Italien, Spanien, dem Vereinigten Königreich und Griechenland wurden in diesem Herbst mit unvorhergesehenen drastischen Preiserhöhungen für Öl, Gas und Strom überrascht. Saisonale Preiserhöhungen sind bei Öl und Gas während der Nachfragespitzen im Winter üblich, aber warum bei Strom?


Wie in einem kürzlich von swissinfo.ch veröffentlichten Artikel erläutert, produzieren einige europäische Länder immer noch Strom durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, hauptsächlich Kohle und Gas. Italien produziert immer noch etwa 50% seines Stroms mit Gas und das Vereinigte Königreich 40%! Diese Länder sind von der plötzlichen Erhöhung des Gaspreises doppelt betroffen, da der Strompreis in die Höhe getrieben wird.



Wie sieht es mit der Schweiz aus? Das Land verwendet kein Gas zur Stromerzeugung, so dass die Preise insgesamt recht stabil sind, mit einer Prognose von durchschnittlich +3 % für 2022. Der größte Teil des Preisanstiegs entfällt jedoch auf importierten Strom, der in den Wintermonaten benötigt wird. Dies zeigt, dass die Schweiz einen Weg finden muss, um ihren Anteil an erneuerbarer Stromerzeugung in den nächsten Jahren deutlich zu erhöhen.



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